Internationales Institut für Feministische Forschung in Theologie und Religion


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Samstag, 22. Juni 2013
Studientag mit Dr. Ina Praetorius
»Handeln aus der Fülle. Was ist postpatriarchale Ethik?«

Dr. Ina Praetorius, Studientag Internationales Institut für Feministische Forschung in Theologie und Religion, Augustana-Hochschule

Das Internationale Institut für Feministische Forschung in Theologie und Religion bot am Samstag, 22. Juni, allen Interessierten einen Studientag mit Dr. Ina Praetorius ➚ an: "Handeln aus der Fülle. Was ist postpatriarchale Ethik?"

Ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bunt zusammengesetzt aus Studentinnen und Studenten, sowie weit angereisten Gästen, folgten der Einladung. Bei Kaffee und Kuchen, in den Gruppengesprächen und im Plenum entstanden immer wieder angeregte Diskussionen.

Den neuen ethischen Entwurf, den Praetorius vorstellte, schenkte sie sich zu ihrem fünfzigstem Geburtstag. Aus diesen ethischen Überlegungen entstand auch das Buch „Handeln aus der Fülle“.

Die hellenistisch-europäischen Ethikmodelle enthalten Normen, die wie Fixsterne über das Handeln bestimmen und denen Gehorsamkeit geleistet werden muss. Diese, von Männern geprägten, Denkmodelle, deren Maxime Vernunft und Geist sind, die meist männlich konnotiert sind, möchte Praetorius mit ihrem neuen Ansatz überwinden. Im Gegensatz dazu orientiert sich ihre Idee an der biblischen Ethik, Studientag Internationales Institut für Feministische Forschung in Theologie und Religion, Augustana-Hochschulein denen die Gesetze der Tora keine Regeln sind, denen stumm Folge geleistet werden muss, sondern die schöpferisch immer wieder neu ausgelegt werden. So hat jede einzelne Person Verantwortung über ihr eigenes Handeln. Den Begriff „Fülle“ definiert Praetorius als Schöpfung, Umwelt und Vielfalt, die uns von Geburt an gegeben sind. Das Leben vom Geborensein durch die Mutter zu denken und so die eigene Abhängigkeit wahrzunehmen ist der zentrale Ausgangspunkt bei Praetorius. Gut zu handeln bedeutet demnach: Zu nähren, was mich nährt.

Sophia Weidemann

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Ankündigung für Samstag, 22. Juni 2013
Studientag mit Dr. Ina Praetorius
»Handeln aus der Fülle. Was ist postpatriarchale Ethik?«

Über den Studientag

Wer »Ethik« sagt, meint üblicherweise »Normen und Werte« - und damit das problematische Menschenbild des autonomen Individuums, das frei entscheidet, welchen Regeln es sein Verhalten zu unterwerfen gedenkt. Feministische Ethikerinnen wie Mary Daly, Carol Gilligan oder Beverly Windung Harrison haben längst darauf hingewiesen, dass es notwendig ist, menschliches Gut-Sein von anderen anthropologischen Voraussetzungen her zu denken. Denn vom ersten bis zum letzten Tag unseres Lebens sind wir, als Geborene, eingebettet in vielfältige Beziehungsnetze, die unser Tätigsein in bestimmte Richtungen leiten, ohne dadurch Freiheit aufzuheben. Postpatriarchale Ethikerinnen versuchen nun, die Ethik als »Lehre vom guten Leben« von diesen Denkvoraussetzungen neu auf den Begriff zu bringen. Der Studientag leistet eine Einführung in die Grundgedanken der postpatriarchalen Ethik.

Die Referentin

Dr. Ina Praetorius ➚ studierte Germanistik und Evangelische Theologie. Sie ist freie Autorin und in der Erwachsenenbildung tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Postpatriarchale Ethik, Theologie und Spiritualität.

Ablauf

15.00 - 15.10

Begrüssung

15.15 - 16.00

Einführender Vortrag: Handeln aus der Fülle. Was ist postpatriarchale Ethik?

16.00 - 16.30

Arbeitsgruppen: Wo habe ich Fragen?

16.30 - 17.00

Kaffeepause/Büchertisch/Möglichkeit zum persönlichen Gespräch

17.00 - 17.45

Lehrgespräch im Plenum

17.45 - 18.00

Andacht

Einführende und vorbereitende Literatur

  • Ina Praetorius, Handeln aus der Fülle. Postpatriarchale Ethik in biblischer Tradition, Gütersloh 2005.
  • Ina Praetorius, Immer wieder Anfang. Texte zum geburtlichen Denken, Ostfildern 2011.
  • Ursula Knecht u.a., ABC des guten Lebens, Rüsselsheim 2011.

Weitere Informationen und Anmeldung

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Flyer ➚. Um persönliche Anmeldung bei Andrea Siebert (andrea.siebert@augustana.de ➚) wird bis zum 10. Juni 2013 gebeten.

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Neue Buchreihe des Instituts im LIT Verlag

Internationale Forschungen in Feministischer Theologie und Religion. Befreiende Perspektiven

Herausgegeben von Prof. Dr. Renate Jost, Prof. Dr. Elisabeth Schüssler Fiorenza, Prof. Dr. Susannah Heschel

(c)LIT Verlag

Die Reihe ,Internationale Forschungen in Feministischer Theologie und Religion. Befreiende Perspektiven' will zu einem internationalen, interreligiösen und offenen Diskurs beitragen, der von einem klaren feministischen Standpunkt aus den Dialog zu Menschen und Zusammenschlüssen sucht. Strukturen sollen erforscht werden, ihre kyriarchalen und hierarchischen Automatismen beim Namen genannt werden, um hieraus befreiende Perspektiven aufzuzeigen, entstehen und wachsen zu lassen. Der Reihe ist das befreiende Zusammenspiel von Analyse, Bewusstsein und chancengleicher Perspektive ein elementares Anliegen. Weitere Informationen ➚

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Samstag, 19. Januar 2013
Studientag mit Christine Schaumberger
»Wie alt bist du? Altern als Zukunftsfrage feministischer Theologie«

Menschen aller Generationen sind eingeladen, ihre Erfahrungen auszutauschen, zu vernetzen und neue Impulse zu gewinnen.

Der Studientag richtet sich an Studierende aller Semester (1 SWS/1 LP) und an alle Interessierten auch außerhalb der Hochschule.

Alter und Altern wird häufig als problematisch, ja bedrohlich angesehen und als Frage der finanziellen Versorgung, der Betreuung, der Pflege diskutiert. Als individuelle Strategie wird empfohlen, das Altern möglichst zu verzögern und »jung« zu bleiben (»Anti-Aging«). Kann feministische Theologie dieser abwehrenden und abwertenden Einstellung gegenüber dem Altern eine andere Sehweise entgegensetzen? Können wir das Altern nicht nur als Verlust, sondern auch als Entwicklung, als Eröffnung von Zukunft und Neuanfängen sehen lernen?
Wie verändert sich feministische Theologie, wenn wir eigene und fremde Alternserfahrungen in ihrer Unterschiedlichkeit theologisch reflektieren?
Wenn körperliche Alternserfahrungen, Gebrechlichkeit, chronische Schmerzen, Müdigkeit, Vergesslichkeit, Demenz, Abhängigkeit, (sich) verändernde Zeiterfahrungen ins Zentrum theologischer Überlegungen rücken, welche Auswirkungen hat dies nicht nur auf die Erfahrungen von Frauen jeden Alters, sondern auf die gesamte Theologie, bis hin zur Rede von G*tt?

Wir werden auf diesem Studientag im Wechsel von Impulsreferaten, Erzählung und Reflexion von Alternserfahrungen und Diskussionen arbeiten.
Vor dem Studientag erhalten die Teilnehmer_innen einen Brief mit Vorschlägen zur Vorbereitung auf den Tag.

Zeitplan

8.45 Uhr

Ankommen im Wilhelm-von-Pechmann-Haus

9.15 Uhr

Begrüßung durch Tina Binder und Sarah Jäger

9.15 - 9.45 Uhr

Impuls »alt. Die Macht zu Benennen«

9.45 - 10.45 Uhr

Erfahrungsaustausch in Kleingruppen

10.45 - 11.00 Uhr

Pause

11.15 - 11.45 Uhr

Impuls »Erinnern und Vergessen«

11.45 - 12.30 Uhr

Erfahrungsaustausch in Kleingruppen

12.30 Uhr

Mittagessen

14.30 Uhr

Impuls »Leben in unterschiedlichen Zeiten«

15.15 Uhr

Kaffee

15.45 - 16.30 Uhr

Impuls »Zeitempfinden«

16.30 - 17.15 Uhr

Impuls »Altern als Zukunftsfrage«

17.15 Uhr

Abschluss im Plenum

17.30 Uhr

Andacht in der Kapelle

Weitere Informationen und Anmeldung

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Flyer ➚. Um persönliche Anmeldung bei Andrea Siebert (andrea.siebert@augustana.de ➚) wird bis zum 1. Dezember 2012 gebeten.

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Samstag, 8. Dezember 2012
Mitgliederversammlung des Internationalen Zentrums für Feministische Forschung in Theologie und Religion e.V.

Liebe Mitglieder,
herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung am 8. Dezember 2012 um 16.00 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus Neuendettelsau.
Es stehen turnusgemäß wieder Vorstandswahlen an, kommt deswegen möglichst zahlreich.

Mit herzlichem Gruß
auch im Namen von Heidi Weber und Tina Binder,

Dorothea Cunradi
Vorsitzende

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6. Mai 2012
»Ein Sonntag mit dem Internationalem Institut
für Feministische Forschung in Theologie und Religion«

Studientag an der Augustana-Hochschule
mit Susannah Heschel, Renate Jost und Elisabeth Schüssler Fiorenza


Studientag Augustana-Hochschule

Das Internationale Institut für Feministische Forschung in Theologie und Religion feierte am 6. Mai sein dreijähriges Bestehen und lud aus diesem Anlass zu einem Studientag ein. 50 interessierte Menschen, darunter auch Studierende, kamen, um diesen Tag mit den drei Direktorinnen Elisabeth Schüssler Fiorenza, Susannah Heschel und Renate Jost zu begehen.

Elisabeth Schüssler Fiorenza, Professorin an der Harvard Universität, sprach zur Rolle Jesu und der Passahamnestie im Matthäus-Evangelium Kapitel 27. Hier zeige sich, wie eine unkritische Lesart und kerygmatische Verinnerlichung antijüdische Vorurteile als Frohe Botschaft internalisiert haben. So gelte es zu allererst, den antijüdischen und antisemitischen Referenzrahmen zu erkennen. Die Neutestamentlerin plädierte für eine Um- und Einschreibung des Textes hin zur Schuld und Verantwortung der Römer und das Überdenken und Abschaffen der Identitätsbildung via negativa.

Susannah Heschel, Professorin am Dartmouth College, ging in ihrem Vortrag auf die Zeit des Nationalsozialismus ein. Dabei zeigte sie am Besispiel des 1939 unter wissenschaftlicher Leitung von Walter Grundmann gegründeten „Instituts zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“, wie es keine Grenzen sowohl von Kirche und Nazismus als auch von Religion und Rasse mehr gab. Jenes Institut hatte sich zum Ziel gesteckt, das Judentum zu überwinden „wie Luther den Katholizismus überwand“. In diesen Zusammenhängen entstand eine ‚entjudete‘ Ausgabe des Neuen Testamentes und ein ‚gereinigtes‘ Gesangbuch, welches u.a. das Halleluja und den Gottesnamen Zebaoth entfernte. Jesu Jude-Sein wurde nicht nur negiert, sondern darüber hinaus wurde er als rassischer und geistiger Anti-Jude dargestellt: Theologisches und rassistisches Denken vermengte sich untrennbar. Dieses Wissen und Bewusstsein der Untrennbarkeit sei heute noch nicht gänzlich anerkannt, kritisierte Susannah Heschel und bezeichnete Rassismus im Diskurs um die Rolle des Protestantismus in der Zeit des Nationalsoialismus als „Inkarnation of Theology“.

Die anschließende Podiumsdiskussion nutzte Renate Jost, um zum nächsten Studientag, voraussichtlich im Januar 2013, einzuladen und weitere Perspektiven des Instituts zu diskutieren.

Seinen gelungenen Abschluss fand der Studientag in einer musikalisch von Andrea Mewes ausgestalteten Andacht, die Tina Binder und Sarah Jäger rund um Psalm 98 gestalteten.

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6. Mai 2012
»Ein Sonntag mit dem Internationalem Institut
für Feministische Forschung in Theologie und Religion«

Studientag an der Augustana-Hochschule
mit Susannah Heschel, Renate Jost und Elisabeth Schüssler Fiorenza


Studientag Augustana-Hochschule

Die Veranstaltung wird organisiert vom Internationalen Instituts für Feministische Forschung in Religion und Theologie und dessen Förderverein. Die drei Direktorinnen des Instituts Susannah Heschel, Renate Jost und Elisabeth Schüssler Fioranza und die Vorsitzenden des Fördervereins Dorothea Cunradi, Heidi Weber und Tina Binder feiern mit Ihnen und diesem Studientag das 3-jährige Bestehen.
Wenn Sie Mitglied werden wollen, können Sie hier ➚ das Beitrittsformular, und hier ➚ eine Einzugsermächtigung laden.

Susannah Heschel wird in ihrem Workshop eine Einführung in das Verhältnis zwischen Protestantismus und Judentum und die Thematisierung des arischen Jesus in der Zeit des Nationalsozialismus geben. Elisabeth Schüssler Fiorenza wird in ihrem Workshop das Evangelium kritisch-feministisch auf die Rolle Jesu hin befragen. Der Workshop ist an alle interessierten Frauen und Männer gerichtet.

Zeitplan

9.30

Beginn, Wilhelm-von-Pechmann Haus

10.00 - 12.00

Elisabeth Schüssler Fiorenza,
Identität, Vorurteil und Evangelium: Mt 27, 15-26 kritisch-feministisch befragen

12.15

Mittagessen in der Mensa

13.15

Beginn

13.30 - 15.30

Susannah Heschel, Der Arische Jesus

15.30 - 16.00

Kaffeepause

16.00 - 17.30

Podiumsdiskussion mit Susannah Heschel, Renate Jost und Elisabeth Schüssler Fiorenza:
Perspektiven des Internationalen Instituts für Feministische Forschung in Theologie und Religion

17.30

Andacht in der Kapelle der Augustana-Hochschule

Literaturhinweis

Flyer Studientag

  • Schüssler Fiorenza, Elisabeth, Weisheitswege. Eine Einführung in feministische Bibelinterpretation, Stuttgart 2005 [Katholisches Bibelwerk].
  • Heschel, Susannah, The Aryan Jesus. Christian Theologians and the Bible in Nazi Germany, Princeton, NY [u.a.] 2008.

Weitere Informationen und Anmeldung

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Flyer ➚. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis Mittwoch, 23. April 2012 an. Am besten per Mail an:

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16. Januar 2010
»Ein Sonntag mit Elisabeth Schüssler Fiorenza«

Weisheitswege – Tanz der Interpretation

Renate Jost

Veranstaltet vom Förderverein des Internationalen Instituts für Feministische Forschung in Theologie und Religion findet am Sonntag, den 16. Januar 2010 an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau ein Workshop mit Frau Professorin Dr. Dr. hc. mult. Elisabeth Schüssler Fiorenza statt.

Frau Schüssler Fiorenza wird in diesem Workshop eine Einführung in feministische Bibelinterpretation geben. Es wird ein Auszug der sieben Interpretationsstrategien ihres hermeneutischen Tanzes, die Bibel kritisch konstruktiv zu lesen, erarbeitet. Der Workshop ist an alle interessierten Frauen und Männer gerichtet. Gerne kann dazu auch das empfohlene Buch ›Weisheitswege‹ gelesen werden. Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro. Für Mitglieder des Fördervereins ist die Veranstaltung kostenlos.

Zeitplan

15.00 - 18.00 Uhr

Workshop im Dorothee-Sölle-Haus der Augustana-Hochschule

18.15 - 19.00 Uhr

Gemeinsames Abendessen

19.15 - 20.00 Uhr

Gottesdienst in der Kapelle der Augustana-Hochschule

Zu Elisabeth Schüssler Fiorenza

Elisabeth Schüssler Fiorenza hat Pionierarbeit für biblische Exegese und Interpretation geleistet. Ihre Lehre und Forschung zielt auf biblische und theologische Erkenntnistheorie, Hermeneutik, Rhetorik, Politik der Interpretation sowie Themen theologischer Erziehung, radikaler Gleichheit und Demokratie. Sie ist Co-Begründerin und Herausgeberin des ›Journal of Feminist Studies in Religion‹ und Co-Herausgeberin von ›Concilium‹. Als erste Frau wurde sie zur Präsidentin der ›Society of Biblical Literature‹ gewählt. Im Jahr 2001 wurde sie in die ›American Academy of Arts and Sciences‹ berufen. Seit 1988 hat sie als ordentliche Professorin den Krister Stendahl Lehrstuhl an der Harvard Universität in Cambridge inne.


Elisabeth Schüssler Fiorenza          Elisabeth Schüssler Fiorenza

Weitere Informationen und Anmeldung

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Flyer ➚. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis Mittwoch, 12. Januar 2011 an. Am besten per Mail an:

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4.Dezember 2010
Mitgliederversammlung und Änderungen
im Vorstand des Fördervereins

Tina Binder neue Schrift- und Geschäftsführerin. Dank an ihre Vorgängerin Heidrun Hemme

Auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins Internationales Zentrum für Feministische Forschung in Theologie und Religion des Internationalen Instituts für Feministische Forschung in Theologie und Religion wurde neben Organisatorischem und Planungen für das Jahr 2010 turnusgemäß der Vorstand von den Mitgliedern neu gewählt. Für den Ersten Vorsitz wurde Dorothea Cunradi, und für den Zweiten Vorsitz Heidi Weber bestätigt. Nachdem Heidrun Hemme sich nicht mehr der Wahl für das Amt der Schrift- und Geschäftsführerin stellte, wurde Tina Binder ebenso wie die anderen beiden Mitglieder des Vorstands einstimmig gewählt.
Heidrun Hemme sei für ihren Einsatz im Vorstand der Verein im Namen aller Mitglieder herzlich gedankt. Tina Binder – Studentin der Theologie in Neuendettelsau und Examenskandidatin – wünschen wir alles Gute und viel Erfolg in ihrer ersten Amtszeit.

Projekt »Internationale Theologinnentagung 2011«

Schon jetzt möchten wir auf eine interkulturelle, feministische Tagung hinweisen, die Mission EineWelt in Zusammenarbeit mit der Augustana-Hochschule vom 23.09.-02.10.2011 zu dem Thema »Gender - Violence - Economy« ➚ für Theologinnen aus aller Welt veranstalten wird. In ihrem ersten Teil ist sie geschlossen, in einem zweiten wird sie auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich sein.
Mission EineWelt sucht für diese interkulturell-feministische Tagung vorrangig noch UnterstützerInnen, die beispielsweise die Reisekosten für eine Teilnehmerin tragen können. Der Verein ist an der Planung, wie er sich an dieser Tagung beteiligen kann. Nähere Informationen werden folgen.

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Herzlich Willkommen

Internetpräsenz des Instituts

Liebe Besucherinnen, lieber Besucher, herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz des Internationalen Instituts für Feministische Forschung in Theologie und Religion.

Auf den folgenden Internetseiten wollen wir das neu gegründete Institut, seine Ziele und Aufgaben, seine Angebote und seinen Förderverein vorstellen. Die Kontaktmöglichkeiten für Fragen, Anregungen und Beteiligungswünsche finden sie hier ➚.

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6. Dezember 2008
Vereinsgründung für Feministische Theologie

Gründung des Vereins

Der Professur für feministische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau zugeordnet ist das in Gründung befindliche Internationale Institut für Feministische Forschung in Theologie und Religion. Zur Unterstützung und Förderung dieses Instituts gründeten am 6. Dezember interessierte Frauen und Männer einen Verein.

Zur ersten Vorsitzenden wurde die Professorin für Feministische Theologie, Dr. Renate Jost, gewählt. Die Gründungsmitglieder des Fördervereins sind Dr. Karl Breuer, Dorothea Cunradi, Heidrun Hemme, Prof. Dr. Renate Jost, Ursula Kugler, Asnath Niva Natar, Eva Schönauer, Lydia Schülein, Axel Weber und Dr. Kathrin Winkler.

Sehen Sie dazu auch den Bericht in der efi-Ausgabe 2 (2009) hier ➚.


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